Der Biographische Fragebogen (Version für Einsteiger) Drucken

In einer solchen Situation war fast schon jede/r: Sie haben sich für eine interessante Stelle beworben, ihren Lebenslauf und Zeugnisse eingereicht. Anschließend werden Sie mit allerlei Tests und Verfahren konfrontiert, mit denen man herausfinden will, ob Sie ein passende/r Kandidat/in sind. Sie müssen viele Fragen beantworten: manche wirken seltsam, andere scheinen aus Ihrer Sicht keinen Bezug zu der ausgeschriebenen Position zu haben. Schließlich folgt das obligatorische Interview, bei dem Sie nicht selten das Gefühl beschleicht, dem Zufall ausgesetzt zu sein. Fragen zur Persönlichkeit oder Einstellungen stoßen bei den Bewerbern/innen eher auf geringere Akzeptanz, während Fragen zur Biographie besser angenommen werden, wie Studien belegen. Denn Ihre Biographie – das sind Sie!

Ein objektiver Vergleich mit anderen oder eine gerechte Bewertung Ihrer biografischen Daten  gestaltet sich allerdings schwierig. Denn:  In einem unstrukturierten Interview treten allerlei Verzerrungen auf, wie z.B. Sympathieeffekte, um nur eine zu nennen. Ein tabellarischer Lebenslauf ist dagegen zwar standardisiert, hat jedoch den Nachteil, dass  gerade die Vielfalt weiblicher Lebenswege nicht ausreichend abgebildet werden kann. Eine Lösung bietet hier der so genannte Biographische Fragebogen.
Dieser bezieht sich auf die individuelle Vergangenheit einer Person wie z.B. auf frühere Lebenserfahrungen in der eigenen Familie und in der Schule, auf Hobbys, betriebene Sportarten und andere Betätigungen, auch außerhalb der beruflichen Laufbahn. Ein solcher Fragebogen erreicht eine gute Akzeptanz, da Biographie im Gegensatz zu anderen Verfahren kaum verfälschbar ist; ein Vorteil auch für den Beurteilenden. Objektivität ist dadurch gegeben, dass alle die gleichen Fragen erhalten, die aus erster Hand, vergangenheitsbezogen und prinzipiell nachprüfbar sind – Eigenschaften, die ein solches  Instrument genau und zuverlässig machen (Schuler, 2006).

Der Bezug zwischen Biographie und Eignung wiederum wird durch methodisch festgelegte Konstruktions- und Auswertungsprinzipien eines solchen Instrumentes hergestellt (weitere Erläuterungen dazu siehe unten). Durch vielfältige  Studien belegt ist die hohe Vorhersage-Stärke Biographischer Instrumente (z.B. Schmidt & Hunter, 2000).

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Saskia Wolff
 
Saskia Wolff
 
 „Du kannst doch deinen sicheren Job im Beamtenstatus bei der Luftwaffe nicht einfach so kündigen, und Du bist viel zu jung für eine eigene Firma!“
 
 

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